Adolf Böttger

* 21.5.1816 in Leipzig; ✝ 16.11.1870 in Leipzig

Dichter, Übersetzer

Kurzbiographie

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Adolf Böttger erhielt seine schulische und universitäre Ausbildung an der Leipziger Thomasschule, wo er sich besonders der englischen Sprache widmete. Zunächst von Byron beeinflusst, trat der heutzutage kaum noch rezipierte Romantiker erstmals 1846 mit dem Band Gedichte in Erscheinung. Mit seinen Dichtungen „Hyacinth und Liliaide“ (1849) und „Die Pilgerfahrt der Blumengeister“ (1851) gilt Böttger laut Gottschall zudem als Begründer der sogenannten „Blumenlyrik“. Zu seinen bekannteren Werken gehören weiterhin das Drama Agnes Bernauer (1850) und die im Todesjahr erschienene märchenhafte Dichtung „Das Galgenmännchen“.

Böttger übersetzte Werke von Byron, Goldsmith, Longfellow, Marlowe, Milton, Pope, „Ossian“, und Racine, sowie Teile von Shakespeares König Heinrich VI. (aufgenommen in die ab 1838 zu Leipzig herausgegebene Reihe Shakespeares sämmtliche Werke). Später veröffentlichte er außerdem mit Ein Sommernachtstraum und Viel Lärmen um Nichts zwei weitere Übertragungen von Shakespearestücken ins Deutsche.

Übersetzungen

Andere Übersetzungen

Literatur

Primärliteratur

Sekundärliteratur

Albumseiten mit dieser Person

Zitier- und Lizenzhinweis

Böttger, Adolf, in: Das Digitale Shakespeare Memorial Album. Herausgegeben von Christa Jansohn. URI: http://www.shakespearealbum.de/uri/gnd/11622620X. (Zugriff am 15.12.2017)

Dieser Text steht unter folgender Lizenz: CC BY-ND 3.0 DE. Wiedergabe der Albumdigitalisate mit freundlicher Genehmigung der Library of Birmingham.

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