Eduard Bendemann

* 03.12.1811 in Berlin; ✝ 27.12.1889 in Düsseldorf

Maler, Direktor der Kunstakademie in Düsseldorf und Dresden

Kurzbiographie

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Eduard Bendemann studierte ab 1827 an der Akademie in Düsseldorf unter der Anweisung von W. Schadow, den er auch in den Jahren von 1829 bis 1931 auf seinen Italienreisen begleitete. Dort studierte er die alten Meister und erlangte schon früh eine künstlerische Reife. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland malte er vornehmlich Szenen aus dem Alten Testament und wurde mit seinem Bild Die trauernden Juden im Exil in weiten Kreisen bekannt. 1838 wurde er zum Direktor der Akademie der Künste in Dresden berufen, von wo er 1859 zu seiner Heimatschule wechselte, die er bis zu seinem Rücktritt 1867 aus gesundheitlichen Gründen leitete. Als Hauptwerk gelten seine Wandgemälde im Dresdner Schloss, die dort den Thron- und die Ballsäle schmücken. Bendemann war auch als Illustrator tätig, etwa für eine Ausgabe von Lessings Nathan der Weise im Jahr 1875. Für seine Arbeit wurden ihm zahlreiche Auszeichnungen, u.a. der Pour le Mérite für Kunst und Wissenschaft verliehen.

Werke

Literatur

Sekundärliteratur

Albumseiten mit dieser Person

Zitier- und Lizenzhinweis

Bendemann, Eduard, in: Das Digitale Shakespeare Memorial Album. Herausgegeben von Christa Jansohn. URI: http://www.shakespearealbum.de/uri/gnd/10223244X. (Zugriff am 14.12.2017)

Dieser Text steht unter folgender Lizenz: CC BY-ND 3.0 DE. Wiedergabe der Albumdigitalisate mit freundlicher Genehmigung der Library of Birmingham.

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