Gustav Adolf Schöll

* 02.09.1805 ; ✝ 26.05.1882

Professor für Archäologie, Bibliothekar, Dichter

Kurzbiographie

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Schöll studierte von 1823 bis 1826 Theologie, Philosophie und griechische Mythologie in Tübingen. Nach Abschluss seines Studiums bereitete er sich auf seine weitere akademische Karriere vor und vollendete seine Herodot-Übersetzung für die Herausgeber Osiander und Schwab. In dieser Zeit entstanden auch seine ersten eigenständigen literarischen Werke. Für seine Habilitation wählte Schöll Berlin, wo er auch Zugang zu literarischen Zirkeln erwarb.

Nach seiner Habilitation arbeitete er zunächst als Professor für Archäologie in Halle, bevor er 1843 als Direktor der Kunstanstalten nach Weimar ging, wo ihm 1861 die Leitung der Großherzoglichen Bibliothek übertragen wurde. Zudem zeichnete sich Schöll durch die Errichtung zahlreicher Dichterdenkmäler aus und wirkte u. a. in der Shakespeare-Gesellschaft. Mit dem „Barden“ verbanden ihn auch mehrere Abhandlungen im Shakespeare-Jahrbuch und die Arbeit an der Übersetzung der Sonette ins Deutsche.

Abhandlungen

Literatur

Primärliteratur

Sekundärliteratur

Albumseiten mit dieser Person

Zitier- und Lizenzhinweis

Schöll, Gustav Adolf, in: Das Digitale Shakespeare Memorial Album. Herausgegeben von Christa Jansohn. URI: http://www.shakespearealbum.de/uri/gnd/116857374. (Zugriff am 15.12.2017)

Dieser Text steht unter folgender Lizenz: CC BY-ND 3.0 DE. Wiedergabe der Albumdigitalisate mit freundlicher Genehmigung der Library of Birmingham.

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