Hans Makart

* 28.05.1840 in Salzburg; ✝ 03.10.1884 in Wien

Historienmaler, Professor an der Wiener Akademie der Künste

Kurzbiographie

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Hans Markart studierte zwischen 1860 und 1865 bei Karl von Piloty in München. In dieser Zeit unternahm er auch Reisen nach London, Paris und Rom. Zu seinen Vorbildern zählten Rubens und Tizian und sein Stil war von großer Sinnlichkeit und üppigem Pathos geprägt. Die Gemälde Moderne Amoretten und Pest in Florenz machten Makart in der Kunstwelt bekannt und 1869 wurde der junge Maler von Kaiser Franz Joseph I. nach Wien berufen. Dort wurde er 1879 auch zum Professor für Historienmalerei an der Akademie der Bildenden Künste und gestaltete im selben Jahr den "kostümierten", historischen Teil des Festzugs zur Feier der Silbernen Hochzeit des Kaiserpaares. In Makarts letzten Lebensjahren entstanden mehrere architektonische Phantasie-Entwürfe, weitere Monumentalbilder und ein Zyklus mit Motiven aus Wagners Ring des Nibelungen.Zu Shakespeare schuf Makart mehrere Gemälde zu Theaterszenen, besonders seine Darstellungen aus Romeo und Julia zirkulieren auch heute noch in populären Nachdrucken. 1882 beauftragte ihn der Kaiser Franz Joseph für das Schlafzimmer der für die Kaiserin bestimmten Hermesvilla eine Schlafzimmerdekoration nach dem Sommernachtstraum zu gestalten. Makart konnte seine Pläne nicht mehr umsetzen, in der Villa hängt jedoch noch ein auf Grundlage der Entwürfe entstandenes Gemälde (beteiligt an diesem waren u.a. Georg und Gustav Klimt).

Werke

Literatur

Sekundärliteratur

Albumseiten mit dieser Person

Zitier- und Lizenzhinweis

Makart, Hans, in: Das Digitale Shakespeare Memorial Album. Herausgegeben von Christa Jansohn. URI: http://www.shakespearealbum.de/uri/gnd/118730347. (Zugriff am 14.12.2017)

Dieser Text steht unter folgender Lizenz: CC BY-ND 3.0 DE. Wiedergabe der Albumdigitalisate mit freundlicher Genehmigung der Library of Birmingham.

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