Karl von Piloty

* 01.10.1826 in München; ✝ 21.07.1886 in Ambach (Münsing)

Direktor der Münchner Akademie der Künste

Kurzbiographie

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Karl von Piloty erlernte die ersten künstlerischen Kniffe von seinem Vater, der Reproduktionen der Alten Meister produzierte. Besonders beeindruckte ihn die belgische Historienmalerei, deren Werke er später auch kopierte, um sie besser zu studieren. Ab 1848 unternahm er ausgedehnte Studienreisen nach Italien, Belgien und Frankreich und begann danach seine Künstlerkarriere mit Genrebildern. Das Gemälde Seni vor der Leiche Wallensteins (1855) machte ihn berühmt und in den kommenden Jahren sollte er sich auf die Historienmalerei spezialisieren. Von der Münchener Akademie der Künste wurde er 1856 erst zum Professor ernannt und dann ab 1874 zum Direktor erhoben. Aus seiner Schule gehen später bekannte Künstler wie Franz von Lenbach, Franz Defregger, Rudolf Epp und Hans Makart hervor.Zur Shakespeare-Gallerie, die er zusammen mit Adolph von Menzel, Eduard von Grützner und anderen erstellte, steuerte Karl von Piloty u.a. Caesars Tod bei. Er erstellte zudem zahlreiche Holzschnitt-Illustrationen zu Romeo und Julia und Othello.

Werke

Literatur

Primärliteratur

Sekundärliteratur

Albumseiten mit dieser Person

Zitier- und Lizenzhinweis

Piloty, Karl von, in: Das Digitale Shakespeare Memorial Album. Herausgegeben von Christa Jansohn. URI: http://www.shakespearealbum.de/uri/gnd/118641662. (Zugriff am 15.12.2017)

Dieser Text steht unter folgender Lizenz: CC BY-ND 3.0 DE. Wiedergabe der Albumdigitalisate mit freundlicher Genehmigung der Library of Birmingham.

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