Ludwig G.K. Lemcke

* 25.12.1816 in Brandenburg an der Havel; ✝ 21.09.1884 in Gießen

Romanist, Literaturhistoriker

Kurzbiographie

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Nach Besuch des Gymnasiums in Braunschweig studierte Lemcke ab 1836 in Berlin Philosophie, klassische und moderne Philologien und Geschichte, letzteres unter Leopold von Ranke. Das Studium beendete er nach drei Jahren ohne Abschluss, woraufhin er sich als Übersetzer, Gymnasiallehrer und Autor wissenschaftlicher Werke zur englischen und romanischen Literaturgeschichte betätigte. 1867 trat er die Professur für romanische Philologie an der Universität Gießen an, die er bis kurz vor seinem Tode 1884 innehatte.

In den Jahren seiner akademischen Lehrtätigkeit publizierte Lemcke nur wenige, hauptsächlich uneigenständige Arbeiten, zumeist im Jahrbuch für romanische und englische Literatur, dessen Redaktion er ab 1866 übernahm. Bis 1871 erschienen zwölf Bände, bevor Lemcke die Zeitschrift ab 1874 unter dem erweiterten Titel Jahrbuch für romanische und englische Sprache und Literatur fortsetze. Danach wandte sich die Reihe gemäß seines eigenen Interessenfeldes auch rein philologischen Bereichen – wie der historischen Grammatik, Dialektforschung und Textkritik – zu. Als Hauptwerk gilt sein dreibändiges Handbuch der spanischen Litteratur (1855-56). 1864 eröffnete Lemcke in Marburg die Feierlichkeiten zum 300. Geburtstag Shakespeares mit dem später publizierten Vortrag Shakspeare in seinem Verhältnisse zu Deutschland.

Abhandlungen

Literatur

Primärliteratur

Sekundärliteratur

Albumseiten mit dieser Person

Zitier- und Lizenzhinweis

Lemcke, Ludwig G.K., in: Das Digitale Shakespeare Memorial Album. Herausgegeben von Christa Jansohn. URI: http://www.shakespearealbum.de/uri/gnd/116896116. (Zugriff am 11.12.2017)

Dieser Text steht unter folgender Lizenz: CC BY-ND 3.0 DE. Wiedergabe der Albumdigitalisate mit freundlicher Genehmigung der Library of Birmingham.

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