Max Bruch

* 06.01.1838 in Köln; ✝ 02.10.1920 in Berlin-Friedenau

Komponist

Kurzbiographie

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Max Bruch arrangierte bereits im Kindesalter erste Werke, wobei besonders die Kölner Sinfonie, die er im Alter von 14 Jahren komponierte, das Publikum überzeugte. 1852 bekam Bruch für ein Streichquartett den Preis der Frankfurter Mozart-Stiftung verliehen, der ihm ein Studium beim renommierten Dirigenten Ferdinand von Hiller und dem nicht weniger bekannten Komponisten Carl Reinecke ermöglichte. 1858 beendete Bruch sein Studium in Leipzig und nahm wenige Jahre später seine erste wichtige Anstellung als Musikdirektor in Koblenz an. Nach Zwischenstationen in Sondershausen und Berlin dirigierte er zwischen 1880 und 1883 die Philharmonic Society in Liverpool. Im Jahre 1883 kehrte er nach Deutschland zurück und widmete sich von nun an der Leitung des Breslauer Orchestervereins. Ab 1891 leitete er für knapp 20 Jahre die Meisterschule für Komposition an der Berliner Akademie.

Schon früh zeichnete sich eine starke Beeinflussung durch das musikalische Schaffen Felix Mendelssohn Bartholdys ab, den Max Bruch sehr verehrte. Für seine Kompositionen, mit denen er den romantischen Klassizismus prägte, erhielt Bruch zahlreiche hohe Auszeichnungen und Ehrenämter, u.a. die Ehrendoktorwürden in Berlin und Cambridge.

In Hermione vertonte Max Bruch William Shakespeares Wintermärchen. Allerdings fand die Oper keine weite Verbreitung, da das Libretto von Emil Hopfer mangelhaft war.

Shakespeare-Vertonungen

Literatur

Sekundärliteratur

Albumseiten mit dieser Person

Zitier- und Lizenzhinweis

Bruch, Max, in: Das Digitale Shakespeare Memorial Album. Herausgegeben von Christa Jansohn. URI: http://www.shakespearealbum.de/uri/gnd/118674501. (Zugriff am 15.12.2017)

Dieser Text steht unter folgender Lizenz: CC BY-ND 3.0 DE. Wiedergabe der Albumdigitalisate mit freundlicher Genehmigung der Library of Birmingham.

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