Wilhelm von Kaulbach

* 15.10.1805 in Arolsen; ✝ 07.04.1874 in München

Maler, Direktor der Münchner Akademie der Künste

Kurzbiographie

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Wilhelm von Kaulbach studierte ab 1822 als Schüler von Peter von Cornelius an der Düsseldorfer Akademie und folgte diesem 1826 nach München, wo er an den Fresken im Odeon, in den Hofarkaden sowie im Herzog-Max-Palais und in der Residenz mitarbeitete. Obwohl er beachtliches Talent für Landschaftsmalerei besaß, blieb er der Monumentalmalerei treu und malte 1834-37 die Hunnenschlacht, die seinen Ruhm begründete. Infolgedessen wurde er von König Ludwig I. zum Hofmaler ernannt. Nachdem er 1841 Goethes Reineke Fuchs illustrierte bekam er bald weitere Aufträge als Illustrator von Werken der Weltliteratur und machte die Dichtungen Goethes, Schillers, Homers, Shakespeares, Herders, Klopstocks, Heines und die Opern Wagners beim gebildeten Bürgertum populär. Zu Shakespeare schuf von Kaulbach zwischen 1855 und 1857 die Shakespeare-Gallerie in Kupferstichen mit Illustrationen zu Macbeth, Julius Cäsar, The Tempest und King John und einige Zeit später das Shakespeare-Album in photographischen Ablichtungen. Ab 1849 leitete Kaulbach auch die Münchener Akademie der Künste.

Werke

Literatur

Sekundärliteratur

Albumseiten mit dieser Person

Zitier- und Lizenzhinweis

Kaulbach, Wilhelm von, in: Das Digitale Shakespeare Memorial Album. Herausgegeben von Christa Jansohn. URI: http://www.shakespearealbum.de/uri/gnd/118560751. (Zugriff am 15.12.2017)

Dieser Text steht unter folgender Lizenz: CC BY-ND 3.0 DE. Wiedergabe der Albumdigitalisate mit freundlicher Genehmigung der Library of Birmingham.

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